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Foto & Video

Noch ist der Fotorucksack überschaubar gefüllt. Was habe ich so alles mit:


AN LAND


Sony Alpha 7 R IV

Ja, ich habe meine tolle Alpha 6600 verkauft und mir das 61 Megapixel Monster gekauft. Der Grund waren aber nicht die 61MP. Es hätte auch die Sony 7 R III werden können. Aber die neue R IV hat einen viel schnelleren Autofokus und ein besseres Design. Ok, die RAW Bilder sind 120 MB Groß, aber die Bilddynamik und die Möglichkeit, aus kleinen Ausschnitten ein Vollbild zu machen (croppen) sind einfach nur Geil. Wer auf Bilddetails steht wird diese Kamera lieben.


Objektiv 1: Sony 24-70 f2.8 GM

Ein typisches „immer drauf“ Objektiv. Es macht in jederlei Hinsicht einen tollen Job. Es ist schnell, scharf und Lichtstark. Ich verwende es für Portraits, Street, Lost Place und alles, was so kommt.


Objektiv II: Sigma 14-24 f2.8 Art Serie

Da mein Sony 24-70 eben nur 24mm Weitwinkel kann, brauchte ich noch etwas Weitwinkligeres. Das Sony 12-24 f2.8 hat einen abartigen Preis. Das Sony 12-24 f4 war in der engeren Wahl, aber da es in Lost Places meist dunkel ist, habe ich die Blende den 2mm (die ne Menge ausmachen) vorgezogen.

Also habe ich mich für das Sigma 14-24 2.8 entschieden. Es ist ein super tolles Objektiv. Kaum Verzerrung, sehr schneller Fokus und Messer Scharf. Seit ich es habe kommt in Lost Places das Sony 24-70 nur noch zum Einsatz, wenn ich mehr Brennweite brauche.


Objektiv III: Sigma 35mm f1.2 Art Serie

Warum eine Festbrennweite? Dieses Objektiv habe ich mir ausschließlich für Street & Portraits gekauft und… weil ich auch gerne mal ohne Zoom Technik fotografieren möchte. Es ist eine der besten Optiken für die 61MP Kamera. Die Bilder sind bombastisch… klar… f1.2 ;-)


Objektiv IV: Sony 100-400 4.5-5.6

Weiter unten habe ich meinen Test mit den beiden Sony 70-200 beschrieben. Das Ergebnis war, dass ich mir das 100-400 gekauft habe. Brennweite ist durch nichts zu ersetzen und Telekopierter sind immer ein Kompromiss.

Ich habe mit dem 100-400 Kampfjets fotografiert, habe Tiere im Zoo fotografiert und war sehr begeistert von der Qualität dieses Objektivs. Es ist mega schnell und super scharf. Es ist halt ein G-Master.

Hier zahlt sich auch wieder die 61MP der Sony 7 R IV aus. Wenn ich in den Crop Modus gehe und aus den 400mm gigantische 600mm mache, fotografiere ich immer noch mit 26MP!!! Das sind 2 MP mehr als die Sony 7 III oder die 6600!





UNTER WASSER (und manchmal auch als Zweitkamera an Land)


Sony Alpha 6500

Eine tolle Allround Kamera mit sehr schnellem Fokus. Insbesondere der Augenfokus ist der Hammer. Auch unter Wasser macht sie absolut gute Fotos. Aber auch ihre Filmeigenschaften sind nicht zu verachten.


Objektiv 1: Zeiss Touit f2,8 / 12mm

Dieses Objektiv ist mein Standardobjektiv Für unter Wasser. Sowohl beim fotografieren als auch beim filmen ist der schnelle Autofokus einfach genial. Es gibt am Rand kaum Verzerrungen und die 2.8er Blende macht einfach Spass. 


Objektiv 3: Sony Zeiss f4.0 / 16-70 G OSS

Dieses Objektiv habe ich mir eigentlich nur zum testen / spielen gekauft. Mein Nauticam UW Gehäuse hat ein Zoom Drehrad und für dieses Objektiv gibt es auch einen Nauticam Adapter. Also Adapter, Objektiv und noch einen notwendigen Abstandsring für den DOM gekauft uns los.

Eigentlich dachte ich… Blende 4 gegen 2.8 und dann noch Zoom, das werden finstere Bilder… Nix da!!! Bei Blende 5.6 bis 10 (ok, das ist immer der Sahnebereich eines Objektivs) macht das 16-70 richtig gute Fotos. Und der Zoom ist bei Wracks eine tolle Sache für Details. Also verwende ich das 12mm meist in Höhlen Und bei Wracks kommt das Zoom drauf.


Kleiner Tele Test

Im April 2020 habe ich mir die 2 Sony 70-200 Teleobjektive ausgeliehen. Das Eine mit f2.8 und das Andere mit f4.0. Auf den ersten Blick sind beide sehr ähnlich. Hebt man sie aber an… das f4 wiegt unter einem Kilo und das 2.8er rund 1.4Kg. Ganz nebenbei haben sie auch einen Preisunterschied von 1.400€. Ich habe mit beiden Objektiven sowohl Nachtaufnahmen als auch Natur und Portraits Fotos gemacht. 

FAZIT: Beide Objektive sind sehr gut und machen ein schönes Bouquet. Klar, dass 2.8er hat eine größere Range. Aber das ist nur Bei Freihand Fotos relevant. Auf dem Stativ kann ich ja so lange belichten wie ich will. Was aber ein echter Unterschied ist… das ist die Schärfe. Das 2.8er ist da einfach eine Klasse besser. Das 4er ist gut und wenn man nicht den direkten Vergleich hat wird man damit auch glücklich sein. Aber wenn man wie ich beide zusammen testet, dann gibt es einen klaren Gewinner: Schwer, teuer & gestochen scharf…. Das Sony 70-200 f2.8!


NACHTRAG: Inzwischen gibt es das Tamron 70-180 f2.8- Schnell, scharf, leicht und nur 100 EUR teurer als das 4.0. Da diese Brennweite für Portraits, Events und „Großstadt“ echt toll sind, wäre das für mich eine Alternative. Ok, kein Bildstabilisator und alles aus Plastik… aber das geringe Gewicht und der Stabi in der Kamera machen es seeeehr interessant…


Kleiner Test II

Ich habe mich gefragt, um wie viel ist eigentlich ein Vollformatsensor besser als ein APSC? Also habe ich mir von Gearflix eine Sony Alpha 7 M III mit Sony G 

24-105 Objektiv ausgeliehen. Also das gleiche Objektiv, wie an meiner Alpha 6500 - nur eben für Vollformat. Dann ging ein intensives Testwochenende los. Nach viel vergleichen im Lightroom bin ich für mich zu dem Ergebnis gekommen: Die Bilder beider Kameras sind identisch. Der Größenunterschied am Sensor bringt nur extrem minimale Vorteile. A B E R: die a7 ist sau schnell gegen die 6500. Natürlich hat sie auch die neue Software. Allein der permanente Augenfokus ist ein Traum! Durch ihre Größe liegt sie auch prima in der Hand. Auch der Sucher und das Rückwanddisplay machen richtig Spaß. Einfach eine tolle Kamera. Aber in der Bildqualität eben keine Verbesserung. Sollte es mal eine Vollformat Kamera werden, dann die Alpha 7 RIII oder so was ähnliches… Und dann mit f2.8er Objektiven ;-). Für unter Wasser bleibt es definitiv die 6500!



Das Stativ

Alle wollen immer ein kleines, günstiges Reisestativ welches aber einen super Stand hat. Ich habe mir auch so etwas zugelegt (Bild rechts). Es ist ein SIRUI T-025SK Carbon. Mit Kopf kostet es 199€. Es ist ideal um es an den Fotorucksack zu hängen und hat in der Mitt eine Schlaufe, um den Rucksack als Gewicht daran zu hängen. In Summe ist es schon recht robust. Allerdings ist das Teil bei Langzeitbelichtungen und insbesondere mit schwereren Objektiven doch zu flatterig. Das Teleskop in der Mitte sollte immer drin bleiben!!!

Als ich im April 2020 die Sony 70-200 Tele Objektive testen wollte war klar, jetzt muss ein stabiles Stativ her. Nach einigem herumsuchen, Googeln, Videos anschauen etc. bin ich dann beim deutschen Hersteller NOVOFLEX gelandet. Hier kann man sich sein Stativ selber aus diversen Komponenten zusammen stellen. Die Beine wurden wieder Carbon und als Kopf der Magic Mountball 50. Beim ersten Test an den Kölner Kranhäusern war ich bereits hin und weg von diesem geilen Stativ. Es macht einfach nur mega Spaß. Der Ball ist super zu bedienen und der Schnellverschluss hält die Camera richtig gut fest.


RAW oder JPEG?

RAW. Warum? Bei JPEG überlasse ich der Kamera die Bildinterpretation. Da ich beim Fotografieren eine sehr hohe Toleranz in Richtung dunkel habe (Aufhellen ist im RAW kein Problem) würden da oft zu dunkle JPEGS heraus kommen bzw. Die Software der Kamera bastelt sich da was zurecht. Warum soll ich schlechte Fotos verwenden? Die RAWs werden im Lightroom als DNG importiert. Alles was unscharf oder doof ist wird gelöscht. Alles was wirklich gut ist bekommt einen Stern. Alles was dann 2 Sterne bekommt wird  in Lightroom entwickelt und als JPEG exportiert und kommt dann in Apple Foto


Bild Nachbearbeitung & Co

Bild Nachbearbeitung mache ich in Lightroom Classic. Das Programm ist toll zum RAW Bilder verwalten und hat viele Möglichkeiten, Bildern den letzten Schliff zu geben. Zum Schärfen oder Bildrauschen unterdrücken verwende ich (nur für die TOP Fotos) die Software von TOPAZ Labs als PlugIn.


Logo / Signatur

Da so manche Menschen heute glauben, sie können alles kostenfrei kopieren, habe ich mir ein Logo zugelegt, welches auf jedes Bild kommt. Im Lightroom geht das easy über die Grundeinstellungen.

Will ich JPEG Bilder ins Web Stellen, bau ich die Signatur mit Photopolish ein. Das Programm finde ich ziemlich gut. Noch besser geht es auf dem iPhone mit eZy Watermark. Foto laden, Signatur rein und über die Ausgabefilter direkt zu Instagram oder Facebook.



Foto Rucksack

Ein kompliziertes Thema. Für meine LostPlace Touren nutze ich einen Lowepro Pro Taptic 350 AW. Da passt meine Alpha 7 mir dem 14-24 und das 24-70 gut rein (allerdings muss das Objektiv gelegt werden). Dazu noch ein LED Strahler und Kleinkram + Wasserflasche. Ich habe aber den breiten Hüftgurt abgebaut. Bei LostPlace Touren bin ich eher minimalistisch unterwegs.


Wenn ich auf Reisen bin oder eine Fotowanderung mache, wo alles vorkommen kann, habe ich mir einen evoc CP 26L zugelegt.  Da bekomme ich meine gesamte Ausrüstung unter und er trägt sich recht bequem. Auch hat er, wie der Lowepro) ein Seitenfach für die Kamera. Ich hatte mir auch einen von Shimado angesehen. Aber der ist ein Trackingrucksack mit extra Kamera Aufbewahrungsbox. Das ist alles nicht so stabil…